Quelle: FLVW
In konstruktivem und freundschaftlichem Austausch trafen sich am 04.11.26 die Vorstände der Kreise Gelsenkirchen und Herne, um über die Zukunft der Kreisstrukturen zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Möglichkeit einer Fusion beider Kreise zu einem gemeinsamen, schlagkräftigen Fußballkreis.
Aus Sicht des Kreisvorstandes Gelsenkirchen bietet ein Zusammenschluss zahlreiche Chancen für Vereine, Ehrenamtliche und den gesamten Spielbetrieb. Ziel ist es, bewährte Strukturen zu erhalten und gleichzeitig Synergien für die zukünftige Entwicklung des Amateurfußballs zu nutzen. Die bisherigen Kreisgebiete sollen dabei als Fachschaften innerhalb eines gemeinsamen Kreises bestehen bleiben, sodass Vereine weiterhin auf vertraute Ansprechpartner und kurze Wege setzen können.
Besonders im Senioren-, Jugend- und Frauenfußball sehen die Verantwortlichen große Vorteile. Bestehende Ligastrukturen könnten weitgehend erhalten werden, während sich gleichzeitig neue Möglichkeiten für die sportliche Entwicklung und Zusammenarbeit ergeben. Auch die bereits erfolgreiche Kooperation bei den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie in der Leichtathletik würde fortgeführt und weiter ausgebaut werden.
Darüber hinaus eröffnet eine gemeinsame Kreisstruktur zusätzliche Perspektiven für die Besetzung neuer Themenfelder und die Stärkung bestehender Arbeitsbereiche. Von einer Bündelung der vorhandenen Kräfte könnten beide Kreise gleichermaßen profitieren. Dabei legen die Beteiligten besonderen Wert darauf, dass die Interessen aller Vereine und Ehrenamtlichen auch künftig auf Augenhöhe vertreten werden.
Das Fazit des Kreisvorstandes Gelsenkirchen fällt eindeutig aus: Eine Fusion der Kreise wird als sinnvolle und zukunftsorientierte Lösung betrachtet. Für die Vereine würde sich im fußballerischen Alltag nur wenig ändern, während gleichzeitig die Grundlage für einen starken gemeinsamen Kreis geschaffen werden könnte.
Die Gespräche sollen in den kommenden Monaten fortgesetzt werden. Ziel bleibt es, gemeinsam eine Struktur zu entwickeln, die den Anforderungen des Amateurfußballs auch langfristig gerecht wird.
[ts]