DJK Falke Gelsenkirchen 1919 ist kein Verein, der häufig im Rampenlicht steht. Mit einem kleinen Kunstrasen für die Mini-Kicker und einem Hartplatz ausgestattet kämpfen der Vorstand um Christian Köppen und die engagierte Jugendleiterin Christina Preuss gegen die Tücken des Alltags (defektes Dach des Vereinsheims) und um jedes Vereinsmitglied.
Denn wer kickt heutzutage noch „auf Asche“?
Am 30.06.2026 jedoch gab es gleich zwei freudige Ereignisse für den Verein von der Plutostraße:
Im Rahmen der Saisonabschlussfeier wurde Martin Weitzel-Köppen mit der Silbernen Verdienstnadel des Fußball- und Leichtathletik Verband Westfalen (FLVW) ausgezeichnet. Die Silberne Ehrennadel im Fußball ist eine offizielle Auszeichnung für langjähriges, herausragendes ehrenamtliches Engagement. Neben seiner jahrzehntelangen Arbeit im Vorstand des Vereins begleitete Martin seine Kinder Niels Alexander und Philipp Maximilian von der G-Jugend bis zur A-Jugend als Trainer. Nun wechseln seine Jungs in die Senioren und er begleitet sie bei diesem Schritt. Seine Frau Vanessa, die jahrelang ebenfalls als Betreuerin, Trainerfrau und Spielermutter, tätig war, gibt zu: „die Trennung zwischen Fußball und Privatleben war nicht immer einfach, aber als Fußball-Familie waren und sind wir immer mit vollem Herzen dabei.“
Martin war von dieser Aktion völlig erstaunt als der Kreisehrenamtsbeauftragte Jörg Altherr ihm die Ehrennadel samt Urkunde übergab.
Neben dieser Aktion wurde der Verein aber nochmals freudig überrascht, denn Jörg verkündete den Kreissieger des Ehrenamtspreises 2026 des Fußballkreises Gelsenkirchen und es handelt sich ebenfalls um ein Mitglied von DJK Falke Gelsenkirchen. Frank Aufermann war Jugendleiter, Jugendtrainer und ist immer noch als Kassierer im Vorstand als auch im Jugendvorstand tätig, zudem ist er Gründungsmitglied der Walking Football- und Wanderfalken-Abteilung. Frank Aufermann wird im Rahmen des Herbstfestes des Fußballkreises Gelsenkirchen am 25.09.2026 nochmals separat mit allen Nominierten für den Ehrenamtspreis geehrt.
Manchmal ist kein Wörterbuch notwendig, um etwas Besonderes zu beschreiben. Zum Beispiel zwei Menschen, deren Herz für ihren Sport, ihren Verein und ihre Heimatstadt schlägt.
[jt & dr]
