Im Rahmen der Ehrenamtsfeier des Fußballkreises Gelsenkirchen wurde der langjährigen ehrenamtlich Engagierten Kerstin Siewers eine ganz besondere Ehrung zuteil. Der FLVW und der Deutsche Fußball-Bund überreichten vor Ort ein „Vereinsgeschenk“ und schenken somit auch Anerkennung für herausragendes Engagement im Umfeld des eigenen Vereins.
Stellvertretend für die über 1,7 Millionen ehrenamtlich und freiwillig Engagierten in den deutschen Amateurfußballvereinen ist Kerstin Siewers für ein Jahr Mitglied des „Club 100“ des DFB.
Kerstin Siewers ist als eine von bundesweit 257 Kreissiegern des DFB-Ehrenamtspreis ausgewählt. Hierbei zählt vor allem außerordentlicher Einsatz im ehrenamtlichen Bereich in den vergangenen drei Jahren. Diesen hat Kerstin Siewers ohne Zweifel gezeigt. Als Kassiererin des DJK TuS Rotthausen ist sie einfach unverzichtbar.
Kerstin Siewers steht seit vielen Jahren wie kaum eine andere Person für ehrenamtliches Engagement bei der DJK TuS Rotthausen. Seit über einem Jahrzehnt ist sie als Kassiererin im Jugendvorstand tätig und hat die Jugendabteilung durch unterschiedlichste Phasen begleitet. Unabhängig von personellen Veränderungen oder Herausforderungen war sie stets eine verlässliche Stütze, hat Verantwortung übernommen und maßgeblich dazu beigetragen, den Spiel- und Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten.
An jedem Trainings- und Spieltag engagiert sich Kerstin Siewers am Verkaufsstand und versorgt Spieler und Spielerinnen, Familien und Gäste mit Getränken und Snacks. Ihr Einsatz ging dabei immer weit über die ursprüngliche Verbindung durch ihren Sohn hinaus. Auch nachdem dieser zwischenzeitlich den Verein wechselte und inzwischen in der Seniorenabteilung spielt, blieb sie der Jugendabteilung uneingeschränkt erhalten und unterstützt zusätzlich bei Heimspielen der Seniorenmannschaften.
Neben ihrem langjährigen Engagement in der Jugendabteilung übernimmt Kerstin Siewers seit rund sechs Jahren auch Verantwortung im Hauptvorstand der DJK TuS Rotthausen als stellvertretende Kassiererin. Darüber hinaus ist sie bei nahezu allen Vereinsveranstaltungen in die Planung, Organisation sowie Durchführung eingebunden und hilft überall dort, wo Unterstützung benötigt wird.
Mit ihrer Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft und ihrem außergewöhnlichen Einsatz prägt Kerstin Siewers das Vereinsleben der DJK TuS Rotthausen nachhaltig und ist aus dem Verein nicht wegzudenken.
Diese tollen Leistungen und der unermüdliche Einsatz wurden anschließend nochmals mit der Berufung in den „Club 100“ des DFB besonders belohnt. Die Fußball-Landesverbände wählen hier anhand vorgegebener Kriterien aus allen Kreissiegern die 100 herausragenden Engagierten aus und melden diese an den DFB.
Nun ist jedoch der FLVW auch noch einmal persönlich nach Gelsenkirchen gekommen, um „Danke“ zu sagen. Im Gepäck hatte Volker Dyba (Kreisvorsitzender Fußballkreis Gelsenkirchen), Jörg Altherr (Kreisehrenamtsbeauftragter) sowie Thomas Fath (Bezirksbürgermeister Rotthausen) das „DFB-Vereinsgeschenk“ – zwei Mini-Tore und fünf adidas-Fußbälle – durch das vor allem auch die Jugendabteilung des DJK TuS Rotthausen profitieren wird. In der Halbzeitpause des Meisterschaftsspiels DJK TuS Rotthausen – BV Rentfort II wurde das tolle Engagement von Kerstin Siewers, aber auch die allgemein so wichtige Bedeutung des Ehrenamts explizit hervorgehoben. Denn klar ist auch, DJK TuS Rotthausen ist keine Ausnahme. Jeder Verein kennt sie und jeder Verein hat sie. Die ehrenamtlich Engagierten, ohne die kein Verein funktioniert, kein Kindertraining angeboten und kein Fußballspiel stattfinden würde.
„Als Kreisvorsitzender macht es mich sehr stolz, so engagierte Menschen wie Kerstin Siewers in unserem Kreis zu haben. Der Amateurfußball lebt vom Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher, die Woche für Woche mit großem Engagement Verantwortung übernehmen. Ohne sie wäre ein funktionierender Spielbetrieb im Kreis Gelsenkirchen nicht möglich. Deshalb appelliere ich an alle Vereine: Schlagen Sie Ihre Ehrenamtlichen für Auszeichnungen und Ehrungen vor. Nur so können wir ihre wertvolle Arbeit sichtbar machen und die Anerkennung aussprechen, die sie verdienen“, so Volker Dyba.
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