Quelle: Rainer Krueger
Simon Wenderdel (rechts) (FLVW-Kampfrichterwart und VKLA Gelsenkirchen) überreicht Tim Tersluisen (links) (Laufwart Kreis GE) die FLVW-Kampfrichtermedaille. (Foto: Rainer Krüger)
Quelle: Rainer Krueger
Simon Wenderdel (rechts) (FLVW-Kampfrichterwart und VKLA Gelsenkirchen) überreicht Tim Tersluisen (links) (Laufwart Kreis GE) die FLVW-Kampfrichtermedaille. (Foto: Rainer Krüger)
Fast jeder und jede kennt ihn. Egal ob im Gladbecker Stadion, im FLVW-Gebiet oder ganz Deutschland betrachtet. Und auch über die Bundesgrenze hinweg ist er längst für seinen großen Einsatz und sein hohes technisches Verständnis mehr als bekannt und hat sich dadurch auch international zu einem Namen gemacht, der aus der Leichtathletik nicht mehr wegzudenken ist: die Rede ist von Tim Tersluisen.
Seit über 25 Jahren ist er in der Leichtathletik unterwegs. Ihn kennen quasi alle und er kennt dafür viele, viele Leichtathletikstadien und -hallen wie kaum ein anderer. Zu häufig ist Tersluisen seit Jahren, ja Jahrzehnten vor allem für die Zielbildauswertung unterwegs und das auf einem Niveau, das nur schwierig in verdiente Worte zu fassen ist. Egal ob Dorfveranstaltung oder internationales Leichtathletikmeeting: Tim ist für alles zu haben. Egal wie kurzfristig das Telefon klingelt, egal was für ein Aufwand hinter der Aufgabe steht, der 49-Jährige versucht alles möglich zu machen und macht defacto alles möglich. So schnell die Athlet:innen sprinten, so schnell sind die Auswertelinie am Rumpf der Athlet:innen angelegt und die Ergebnisse erscheinen im Stadion. Eine Qualität und auch Quantität, die nur schwer zu toppen ist, und jeden Veranstalter und Ausrichter strahlen lässt. Woche für Woche ist er meist der erste im Stadion und auch der letzte, der es abends wieder verlässt.
Durch sein hohes technisches Verständnis und der dabei immer gleichzeitigen Wahrung des Regelwerkes, ist er nicht nur aus diesem Bereich schon lange nicht mehr wegzudenken. Seit vielen Jahren ist er als Nationaler Zielbildauswerter berufen und ist in dieser Funktion bei sämtlichen Deutschen (Hallen-)Meisterschaften im Einsatz. Als (international) erfahrener Spezialist für Videoweitenmessung (VDM) und Video Competition Control (VCC) durfte er unter anderem die Team-EM 2014, 2017, 2019, die Hallen-EM 2021 sowie die beiden Heim-Europameisterschaften in Berlin (2018) und München (2022), gefolgt von den FISU-Games 2025 in Bochum-Wattenscheid in führenden Rollen begleiten. Von dieser großen Erfahrung und Expertise profitieren seit Jahren viele andere, die Tersluisen in diversen Lehrgängen zur Zielbildauswertung erfolgreich als FLVW-Lehrreferent aus- und weitergebildet hat.
Doch nicht nur anderen Veranstaltern hilft er durch seine Expertise und seinen Einsatz. Als (ehemaliger) Marathonläufer ist er selber zum Veranstalter geworden und führt als Cheforganisator seit mehr als 20 Jahren rund um sein Gladbecker Heimatstadion den Sparkassenlauf durch. Daneben ist er für den ausrichtenden Verein VfL Gladbeck seit langem als zweiter stellvertretender Abteilungsleiter tätig. Dazu ist Tersluisen im FLVW-Kreis Gelsenkirchen seit dem letzten Jahr als Laufwart der stellvertretender VKLA.
Für seinen langjährigen und unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz auf den verschiedensten Ebenen wurde Tim Tersluisen Anfang Juni im Rahmen der Bezirksmeisterschaften der Kreise Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Recklinghausen nun verdientermaßen im Gladbecker Stadion mit der FLVW-Kampfrichtermedaille ausgezeichnet, die pro Jahr nur an fünf Personen verliehen werden kann.
Der FLVW-Kreis Gelsenkirchen und der VLA des FLVW sagen: Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deinen großartigen Einsatz in der Leichtathletik, Tim. Und hoffen auf viele weitere gemeinsame Jahre in den Stadien dieser Welt.
[SW]
