Auf die jüngsten Veröffentlichungen zur JSG Rentfort/Zweckel stellen wir klar:
Es ist richtig, dass es Meinungsunterschiede zwischen dem Kreis und den Verantwortlichen der JSG gab, die schließlich gerichtlich geregelt werden mussten. Falsch ist aber, dass der Kreis nichts unternommen habe, um die Situation zu befrieden und zu moderieren.
Der KJA Vorsitzende hat den Parteien vor Wochen einen Kompromissvorschlag unterbreitet, auf den die JSG nicht eingegangen ist.
Als Kreisvorsitzender habe ich eine Moderation nach meinem Urlaub in Aussicht gestellt, allerdings betont, dass wir das nicht öffentlich austragen sollten. Das verschweigt der Artikel.Wenige Stunden später folgte die nächste Attacke in den Medien. Wer ständig andere öffentlich angreift, sollte sich nicht wundern, wenn die Bereitschaft zu Gesprächen bei den Angegriffenen (hier der KJA) irgendwann nicht mehr gegeben ist. Insofern hat die JSG die Moderation selbst verwirkt.
Herabwürdigend ist die Unterstellung, zwei Mitglieder des KJA wären möglicherweise durch eigene Vereinsinteressen bei ihrer Entscheidung beeinflusst gewesen („Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“). So vergrault man ehrenamtlich Tätige, die ihre Freizeit opfern, um für andere (auch für den SVZ und den BVR) den Spielbetrieb zu organisieren. Ich habe keinen Anlass, an der Redlichkeit der beiden zu zweifeln. Außerdem besteht der KJA aus mehreren Personen verschiedener Vereine.
Die Korrektheit des Vorgehens des KJA ist Montag vom Sportgericht bestätigt worden.
Auf die übrigen Vorwürfe gehen wir hier bewusst nicht ein.
Der Fußballkreis, der KJA und der KV werden auch künftig für alle Vereine da sein, sich im Interesse der Kinder und Jugendlichen engagieren und versuchen, ausgleichend bei Konflikten zu moderieren. Ohne Attacken in der Öffentlichkeit.
Die JSG schreibt, dass das Vertrauensverhältnis nachhaltig beeinträchtigt ist. Das stimmt. Aber vielleicht kriegen wir das ja gemeinsam wieder hin. Ich würde mir das wünschen.
Für den Kreisvorstand
Volker Dyba
Kreisvorsitzender
